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Archive for März 2013

Letzte Woche habe ich mich spontan an meine Strickmaschine gesetzt und habe einen Lace-Schal nach einem eigenen Entwurf gestrickt. Er sieht recht avantgardistisch aus, aber er gefällt mir sehr gut :D.
Schön finde ich auch, dass man ihn auf unterschiedliche Arten tragen kann :).

Aber schaut mal selbst (Achtung Bilderflut 😉 ):

Schal nach eigenem Entwurf aus Wollmeise Lace

Schal nach eigenem Entwurf aus Wollmeise Lace

Weil mich der Schal irgendwie an einen Drachenschwanz erinnert, habe ich ihn Dragons Tail genannt ;).

Ich habe den Schal aus Wollmeise Lace Amethyst dunkel gestrickt und habe 150 g gebraucht. Für das schmale Ende habe ich noch eine Quaste gemacht.

Nach dem Spannen misst der Schal 267 cm in der Länge und 93 cm an der breiten Kante.

Ich wünsche Euch wunderschöne Ostertage mit hoffentlich ganz viel Sonne!

Seid ganz lieb gegrüßt,
Sandra

Nachtrag:

Weil ich schon ein paar Mal danach gefragt worden bin, hier meine Anleitung zu dem Tuch.

Ich habe das Tuch mit der Strickmaschine gestrickt, aber man kann es natürlich genauso gut mit der Hand stricken.

Das Tuch hat ein rechts-links Muster: 10 M rechts, 10 M links im Wechsel.

Die Anleitung ist sehr einfach:

4 Maschen anschlagen, eine Hinreihe rechts, eine Rückreihe links stricken.

Dann für die nächsten 520 Reihen: in jeder achten Reihe eine Masche am Ende der Reihe zunehmen, dabei in den Hinreihen 11. M bis 20. M links stricken, 21. M bis 30. M rechts usw. im Wechsel. In den Rückreihen die Maschen stricken, wie sie erscheinen.

Danach für die nächsten 80 Reihen: in jeder 4. Reihe am Ende der Reihe eine Masche zunehmen.

Dann für die nächsten 160 Reihen: in jeder 2. Reihe am Ende der Reihe eine Masche zunehmen.

Als Abschluß noch 6 Reihen stricken ohne Zunahmen, dann abketten.

Wenn der Schal nicht ganz so lang werden soll, kann man am Anfang statt 520 Reihen natürlich beliebig weniger Reihen stricken.

Das Tuch waschen und spannen. Ich habe auf der Seite mit den Zunahmen beim Spannen jeweils am Beginn eines neuen Streifens eine “Zacke” gespannt, also einfach das Tuch an der Stelle mit der Nadel nach außen gezogen. Auf der geraden Seite habe ich ungefähr doppelt so viele Zacken gespannt. 

Das breite Ende des Tuchs habe ich glatt, also ohne Zacken gespannt.

An das schmale Ende habe ich noch eine Quaste genäht.

Ich hoffe, diese Beschreibung ist halbwegs verständlich. 

Falls nicht, fragt mich sehr gerne.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachstricken :).

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Wie beim letzten Mal schon berichtet, habe ich einen Teststrick für ein neues Strickmuster auf meiner Strickmaschine gemacht und nun ist der Schal fertig.

Und ich bin ganz begeistert von dem Ergebnis :D.

Das Muster heißt „Lady Moth“ und ist von Beáta Földi . Es soll Anfang April erscheinen und zwar sowohl als Version zum Handstricken als auch als Version für die Strickmaschine.

Und so sieht mein Schal aus:

Lady Moth Schal aus Wollmeise Pure "Neptun"
Lady Moth Schal aus Wollmeise Pure „Neptun“

Lady Neptun II 03.13

Lady Neptun X 03.13

Der Schal ist gestrickt aus Wollmeise Pure „Neptun“ und wiegt 140 g.
Nach dem Spannen misst das Tuch 172 cm x 38 cm.

Noch mehr Fotos gibt es hier.

Habt einen schönen Sonntag und seid ganz lieb gegrüßt,

Sandra

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Ich mache zum allerersten Mal einen Teststrick! Und zwar ist es ein Tuch mit einem dicken Muster-Streifen auf einer Seite. Man kann das Tuch mit der Hand stricken oder auch auf der Strickmaschine. Ich bin für den Teststrick auf der Maschine zuständig ;).

Ich habe noch nie einen Musterschal auf der Maschine gestrickt habe, zumindest keinen mit einem Muster, bei dem man jede einzelne Muster-Masche mit der Hand umhängen muss. Ich finde es daher sehr spannend, was dabei herauskommt – allerdings auch recht zeitaufwändig.

Zu der Anleitung gehören natürlich auch Tabellen/Charts mit dem Muster. Da ich auch mit der Hand selten mal Muster gestrickt habe, habe ich auch keinen Strickmusterhalter oder ähnliches und so bin ich dauernd in der Zeile verrutscht oder musste immer fünf Mal schauen, ob ich die richtigen Maschen erwischt habe *grrrrr*.

Da ich letztes Wochenende mit dem Teststrick begonnen habe, konnte ich mir auch nicht auf die Schnelle einen Halter kaufen und bestellen hätte mir zu lange gedauert.

Also bin ich ich durchs Haus getigert auf der Suche nach etwas Brauchbarem als Hilfe beim Strickmuster Lesen.

Und als ich am Kühlschrank vorbei kam, hatte ich eine Idee ;):

Ich habe meine Tochter gefragt, ob ich ein paar ihrer Kühlschrank-Magneten haben darf, habe mir mein Masking-Tape geschnappt und mir meinen Strickmusterhalter selbst gebastelt 🙂 :

Ich habe dafür fünf der magnetischen Puzzleteile mit Masking-Tape zusammengeklebt und verkleidet, die nun als Lesehilfe dienen. Und dann habe ich noch zwei einzelne Teile als Halter beklebt. Und zusammen mit einer bis dato ungenutzen Metall-Pinnwand ergibt das einen perfekten Strickmusterhalter, finde ich :D.

Und damit geht der Teststrick ja so viel einfacher von der Hand *freu*.

Wer das vielleicht gerne nachbasteln möchte, aber keine Metall-Platte hat: man kann auch zwei magnetische Streifen basteln und sie von vorne und von hinten jeweils mit der Rückseite ans Papier heften, so dass sie sich anziehen.
Auch so hat man eine prima Lesehilfe.

Man sollte die Kühlschankmagneten aber auf der Rückseite nicht völlig bekleben, sondern nur rundum einen halben Klebstreifen von vorne nach hinten umschlagen. Sonst haften die Magneten nicht mehr gut genug, um das Papier zu halten.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und schicke Euch einen lieben Gruß,
Sandra

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